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SPANISCHKURS IN PALMA als Bildungsurlaub auf Mallorca

Gestern war es endlich so weit: Start unseres einwöchigen Spanisch-Sprachkurses in Palma, in der Sprachschule „Die Akademie“! Seit Wochen schon fiebere ich auf diesen Tag hin. Endlich mal richtig Spanisch lernen, direkt vor Ort.

Um kurz nach neun betreten wir, mein Mann und ich,  die Räume der „Akademie“  in der Carrer d’en Morei, Hausnummer 18. Die Schule befindet sich im Erdgeschoss eines beeindruckenden historischen Palacios, unweit der Kathedrale „Le Seu“. Wir sind sehr gespannt, was uns erwartet…

Kurz nachdem wir die Akademie betreten haben, werden wir auch schon von einer Mitarbeiterin mit den Worten „Buenos días, qué tal?“ empfangen.  – „Bien, gracias. Y tú?“ denke ich nicht nur, sondern sage ich auch tatsächlich. Was mein Gegenüber wiederum mit einem freundlichen Lächeln quittiert. Na, das hat ja schon mal ganz gut geklappt. So kann’s von mir aus weitergehen…

Tut es aber leider nicht! Warum?  – Weil mein „Grundstufe 1“-Kurs, wie ich zehn Minuten später erfahren muss, aufgrund zu weniger Teilnehmer nicht stattfinden kann… Das darf doch wohl alles nicht wahr sein, denke ich nur, als die Kursleiterin mir die schlechte Nachricht überbringt. Da komme ich extra nach Palma, um hier meine Spanischkenntnisse zu verbessern, und dann so was!

Mein Mann hat da schon etwas mehr Glück: Sein Anfängerkurs findet wie geplant statt …

Stolz wie Oskar – ich und mein Zertifikat!

Für mich gibt es  als Alternative zum geplanten Intensivkurs schließlich 10 Stunden Einzelunterricht bei Carmen. Und was soll ich sagen, es war mal eine ganz neue Erfahrung…

Carmen unterrichtet seit sieben Jahren an der Sprachschule „Die Akademie“. Davor war sie viele Jahre Stewardess, hat sie mir erzählt. Sie macht das wirklich sehr gut, obwohl oder vielleicht gerade weil sie keine ausgebildete Lehrerin ist.

Am ersten Tag „prüft“  Carmen erst mal, welche Vorkenntnisse ich eigentlich mitbringe. Dazu werden mir die üblichen Standardfragen gestellt: Wie heißt du? Woher kommst du? Wie alt bist du? Was machst du beruflich? Bist du verheiratet? und so weiter und so fort. Meine Aufgabe ist es dann, alle gestellten Fragen auf Spanisch zu beantworten. Und das, wenn’s geht, richtig (haha!). Es wird schnell klar: Ich habe Grundkenntnisse, aber diese reichen bei Weitem noch nicht aus, um sich auf Spanisch wirklich unterhalten zu können. Aber genau das möchte ich ja gern.

Deshalb stellen Carmen und ich nun gemeinsam einen „Lehrplan“ für die kommenden Tage zusammen, damit ich meinem Ziel in dieser Woche wenigstens ein kleines Stückchen näher komme. Der Schwerpunkt soll in jedem Fall auf der Konversation liegen, so viel steht schon mal fest.

Carmen fragt mich, was konkret ich denn gern trainieren würde, und ich fange an aufzuzählen: Ich möchte zum Beispiel gern Small-Talk mit meinen spanischen Nachbarn halten können und mit allgemeinen Alltagssituationen besser klarkommen.

Ich denke, das müsste vom Stoff her doch wohl knapp für zehn Unterrichtsstunden reichen?!  Carmen scheint das genauso zu sehen und muss schmunzeln! Bestimmt bin ich nicht die Erste, die ihr mit solchen blauäugigen Wunschvorstellungen kommt…

Es folgten vier Tage mit jeweils zwei Stunden üben, üben, üben. Aber wir haben auch sehr viel gelacht und hatten eine wirklich gute Zeit miteinander. Deshalb möchte ich an dieser Stelle heute noch mal Danke sagen: Muchas gracias!, Carmen – und vielleicht bis bald. Denn eines steht fest: Von meinem Wunschziel, besser Spanisch sprechen zu können, bin ich leider immer noch meilenweit entfernt.

http://www.dieakademie.com

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