Hablo un poco de español – Spanischunterricht auf Mallorca

Hablo un poco de español – Spanischunterricht auf Mallorca

Wer hat an der Uhr gedreht …? Eine spannende und „lehrreiche“ Woche mit zehn Stunden Spanischunterricht bei Carmen liegt hinter mir. Jetzt, im Nachhinein, kann ich sagen, es hat sich gelohnt, und ich habe jede einzelne Stunde genossen!

Stolz wie Oskar – ich und mein Zertifikat!

Inzwischen bin ich sogar froh darüber, dass der Intensivkurs, den ich ursprünglich machen wollte, nicht zustande gekommen ist. Denn, wie ich festgestellt habe, ist Einzelunterricht viel besser – zumindest für mich. Vor allem, wenn man eine so nette und gute Lehrerin hat!

Carmen unterrichtet seit sieben Jahren an der Sprachschule „Die Akademie“. Davor war sie viele Jahre Stewardess, hat sie mir erzählt. Sie macht das wirklich sehr gut, obwohl oder vielleicht gerade weil sie keine ausgebildete Lehrerin ist.

Am ersten Tag „prüft“  Carmen erst mal, welche Vorkenntnisse ich eigentlich mitbringe. Dazu werden mir die üblichen Standardfragen gestellt: Wie heißt du? Woher kommst du? Wie alt bist du? Was machst du beruflich? Bist du verheiratet? und so weiter und so fort. Meine Aufgabe ist es dann, alle gestellten Fragen auf Spanisch zu beantworten. Und das, wenn’s geht, richtig (haha!). Es wird schnell klar: Ich habe Grundkenntnisse, aber diese reichen bei Weitem noch nicht aus, um sich auf Spanisch wirklich unterhalten zu können. Aber genau das möchte ich ja gern.

Deshalb stellen Carmen und ich nun gemeinsam einen „Lehrplan“ für die kommenden Tage zusammen, damit ich meinem Ziel in dieser Woche wenigstens ein kleines Stückchen näher komme. Der Schwerpunkt soll in jedem Fall auf der Konversation liegen, so viel steht schon mal fest.

Carmen fragt mich, was konkret ich denn gern trainieren würde, und ich fange an aufzuzählen: Ich möchte zum Beispiel gern Small-Talk mit meinen spanischen Nachbarn halten können und mit allgemeinen Alltagssituationen besser klarkommen.

Ich denke, das müsste vom Stoff her doch wohl knapp für zehn Unterrichtsstunden reichen?!  Carmen scheint das genauso zu sehen und muss schmunzeln! Bestimmt bin ich nicht die Erste, die ihr mit solchen blauäugigen Wunschvorstellungen kommt…

Es folgten vier Tage mit jeweils zwei Stunden üben, üben, üben. Aber wir haben auch sehr viel gelacht und hatten eine wirklich gute Zeit miteinander. Deshalb möchte ich an dieser Stelle heute noch mal Danke sagen: Muchas gracias!, Carmen – und vielleicht bis bald. Denn eines steht fest: Von meinem Wunschziel, besser Spanisch sprechen zu können, bin ich leider immer noch meilenweit entfernt.

http://dieakademie.com


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