Vorsicht, Mallorcaurlauber: Taschendiebe im Bus zum Flughafen Palma!

Vorsicht, Mallorcaurlauber: Taschendiebe im Bus zum Flughafen Palma!

Heute gibt es für mich leider einen traurigen Grund zu bloggen: Wir wurden am Ostermontag auf dem Weg zum Flughafen aller Wahrscheinlichkeit nach im Bus der Linie 1 Opfer von Taschendieben! Was genau geschah, erfahrt Ihr hier…

Es ist kurz nach 13 Uhr am Ostermontag. Wir stehen an der Bushaltestelle Porto Pi und warten auf die Linie 1, den „Flughafenbus“, der uns zum Aeropuerto de Son San Juan bringen soll. Mein Mann holt schon mal seinen Geldbeutel heraus und schaut, ob er die zehn Euro für die Fahrt zum Flughafen passend hat – hat er… Da nähert sich auch schon der Bus. Bepackt mit einem großen Koffer und zwei Trolleys steigen wir in den noch recht leeren Bus. Mein Mann kauft beim Fahrer unsere Tickets. Jetzt suchen wir erst mal einen geeigneten Platz. Der Bus hat diesmal leider keine extra Gepäckablage und so quetschen wir uns mitsamt unserem Gepäck zwischen zwei gegenüberliegende Sitze. Na ja, immerhin sitzen wir…

Die Fahrt durch die gesamte Innenstadt bis hin zum Airport dauert rund 35 Minuten: An jeder Haltestelle steigen weitere Personen zu – die meisten Touristen mit Gepäck wie wir. So wird der Bus langsam immer voller und voller. Und die letzten Kilometer bis zum Flughafen geht man dann zwangsläufig auf Tuchfühlung.

Aber als Palma-Vielflieger kennen wir das ja bereits – und nehmen das Gewusel und Gedränge inzwischen relativ entspannt hin. Offensichtlich etwas zu entspannt… Denn sonst hätten es die Taschendiebe wohl nicht so leicht gehabt, meinem Mann den Geldbeutel aus der Jackentasche zu klauen!

Erst am Check-in-Schalter im Flughafen merkt mein Mann schließlich, dass sein Portmonnaie verschwunden ist. Zuerst fangen wir noch wie wild an danach zu suchen: Vielleicht ist es im Rucksack? Nein! Vielleicht ist es irgendwo rausgefallen?

Kurz und gut: Alles Absuchen und Durchwühlen der Taschen bringt nichts – der Geldbeutel ist weg! Nach und nach beginnen wir zu begreifen, dass wir wohl Opfer von Taschendieben geworden sind. Und was nun?!? Im Geldbeutel war nämlich leider außer Bargeld, Kredit- und EC-Karten auch der Ausweis meines Mannes!

Ich frage am RyanAir-Informationsschalter nach, was wir jetzt tun müssen, um trotzdem fliegen zu können. Zum Glück habe ich Kopien unserer Personalausweise dabei. Damit sollen wir zur Flughafenpolizei gehen, meint die Mitarbeiterin von RyanAir – die helfen weiter!

Wir also in Windeseile einmal quer durch den gesamten Flughafen zum anderen Ende des Terminals, wo sich die Polizeistation befindet. Zwei freundliche Herren in Uniform nehmen sich unseres Problems an. An dieser Stelle merke ich mal wieder, wie grottenschlecht meine Spanischkenntnisse sind. Wir verständigen uns in einem Kauderwelsch aus Grundwortschatz Spanisch und miserablem Schulenglisch. Erstaunlicherweise hat’s gereicht, um schließlich das für die Weiterreise nötige Formular „Declaración jurada“ zu bekommen, mit dem der Verlust des Personalausweises offiziell bestätigt wird.

Jetzt schnell wieder zurück zum Check-in-Schalter von RyanAir. Die Zeit bis zum Abflug wird langsam knapp… Zum Glück klappt hier alles reibungslos. Wir legen die „Beeidigte Erklärung“ von der Polizei vor und können unser Gepäck aufgeben. Eingecheckt haben wir bereits zwei Tage vorher online.

Spannend wird es dann noch mal kurz am Gate. Beim Boarding will die Dame von RyanAir meinen Mann trotz des offiziellen Dokuments nicht durchlassen. Sie müsse das Ganze noch mal telefonisch abklären…. Angstschweiß macht sich bei mir breit. Jetzt nicht auch das noch. Mir ist nach der ganzen Aufregung schon übel genug…

Es vergehen bestimmt 10 Minuten, bis sie endlich jemanden an die Strippe bekommt, der das Sagen hat. Und der ist offensichtlich gnädig und gibt sein Okay. Wir passieren den Boarding-Schalter und sind das erste Mal seit Langem froh, endlich in die Maschine in Richtung Heimat einsteigen zu dürfen!

TIPP: Damit Euch nicht das Gleiche passiert: Passt immer gut auf Eure Sachen auf und tragt den Geldbeutel und Dokumente möglichst ganz nah am Körper – in einer verschließbaren Innentasche Eurer Jacke, in einem Brustbeutel oder Ähnlichem!

 

 

 


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