Balearen-Inselhopping: Mit der Fähre von Palma nach Ibiza

Balearen-Inselhopping: Mit der Fähre von Palma nach Ibiza

[Werbung ohne Auftrag].   Ihr habt auf Mallorca schon alles gesehen und seid trotzdem immer noch reif für die Insel? Dann hoppt doch einfach mal rüber auf die Schwesterinsel Ibiza. Mit der Fähre von Palma aus: Frühmorgens hin und für alle, die nur einen Tagestrip machen möchten, gleich abends wieder zurück! Also ich hab das mal getestet, weil …

… Palmas Fährterminal praktisch vor unserer Haustür liegt und ich sie tagein, tagaus beim Auslaufen beobachten kann: die imposanten Fährschiffe mit dem großen blauen BALEÀRIA-Schriftzug. Und während ich ihnen so hinterherschaue, wie sie Richtung Ibiza, Barcelona oder Valencia entschwinden, muss ich immer an den legendären Freddy-Quinn-Song „Nimm mich mit, Kapitän, auf die Reise…“ denken.

Irgendwann, bei einer dieser „Auslaufszenen“, hab ich mich dann gefragt: Warum fährst du eigentlich nicht auch mal mit Baleària irgendwohin. Nach Ibiza zum Beispiel. Das kenn ich noch nicht. Und, schwuppdiwupp, war die Idee für einen Trip von Palma nach Ibiza geboren!

Los geht’s an einem wunderschönen sonnigen Augusttag um 7 Uhr früh am Fährterminal „Estació Marítima“ im Hafen von Palma. In Halle 3 herrscht gähnende Leere um diese Uhrzeit. Anders als noch am Vortag, an dem mein Mann und ich hier an den Ticket-Schaltern Schlange gestanden haben, um unsere Fahrkarten zu kaufen. Abfahrt ist erst um 8 Uhr, aber man hat uns gestern gesagt, wir sollten am besten schon um sieben da sein. Warum, weiß ich jetzt ehrlich gesagt nicht so wirklich. Außer uns ist noch keine Menschenseele hier … Egal.  Wir machen uns schon mal mit den Örtlichkeiten vertraut und suchen nach dem richtigen Aufgang zu unserer Ibiza-Fähre.

Ist alles prima ausgeschildert, stellen wir fest. Kurz nach sieben sind wir in der Wartehalle im ersten Obergeschoss angekommen und warten – wie es sich für Leute in einer Wartehalle gehört.

Wir haben die billigste Preiskategorie gewählt, die auf dem Ticket mit dem Wort „Cafeteria“ umschrieben wird. Im Klartext heißt das, wir haben keine festen Sitzplätze, sondern dürfen uns im Lobby-Bereich der Cafeteria irgendwo hinsetzen, wo Platz ist. Von daher ist es doch nicht so schlecht, schon so früh hier zu sein. Ein Platz ist uns so gut wie sicher.

Insgesamt 104 Euro kostet die Hin- und Rückfahrt in dieser Kategorie für zwei Personen.  Macht 26 Euro pro Strecke und Person für eine dreistündige Überfahrt. Das finde ich ausgesprochen günstig, wenn ich mir überlege, dass wir für eine Hafenrundfahrt in Palma satte 12 Euro pro Person bezahlt haben.

Gegen halb acht kommt langsam Bewegung auf in der Wartehalle: Immer mehr Reisewillige treffen ein, teilweise beladen wie Packesel mit Koffern, Taschen, Einkaufstüten, Fahrrädern, Kinderspielzeug, Buggys und so weiter und so weiter. Am Absperrband vor den Eingängen zum Fähranleger erscheinen schließlich zwei Balearia-Mitarbeiter und heben Ihre Arme zum Zeichen, dass es mit dem „Boarding“ jetzt wohl losgehen kann. Kurze Zeit später haben wir die Ticketkontrolle hinter uns und gehen an Bord unserer Fähre, der „Bahama Mama“! Was uns dieser Name wohl sagen will…?!?

Eine schmale graue Wendeltreppe aus Metall führt hinauf zum Cafeteria-Bereich. Hier gibt es mehrere Tische mit Stühlen und ein paar Polstersitzecken und -Bänke.  Wir entscheiden uns für Plätze auf einer um einen kleinen Tisch verlaufenden schmalen Polsterbank! Kaltes Neonlicht strahlt von der Decke – gemütlich ist anders, aber was will man für 26 Euro erwarten. Zweite-Klasse-Abteil im ICE ist auch nicht viel besser…

Noch ehe ich weiter ins Grübeln verfallen kann, lässt der Kapitän – oder die Kapitänin – den kernigen Schiffsmotor an. Wow, was für ein Sound! Dann folgt jenes dumpfe Dauerbrummen, das wohl jeder von Euch, der schon mal mit einer Fähre gefahren ist, kennt und das mich von nun an über drei Stunden begleiten wird…

Wer in dieser Hinsicht sehr geräuschempfindlich ist, nimmt sich zum Entspannen am besten ein paar Kopfhörer mit auf die Mini-Kreuzfahrt  –  Oder macht es wie ich: Geht einfach hoch an Deck und genießt den grandiosen Blick aufs weite, weite Meer, die frechen über dem Schiff kreisenden kreischenden Möwen und dazu noch die frische würzige Meeresbrise!

Alternativ könnt Ihr die Überfahrt auch ganz relaxt unter Deck – für ein paar Euro extra – in den bequem gepolsterten  „Butaca Superior“-Liegesesseln genießen.

Für alle kleinen und großen Wasserratten unter Euch gibt’s an Bord der „Bahama Mama“ sogar einen Swimmingpool! Die Fraktion der Wasserscheuen kann sich die Zeit statt dessen im Bord-Shop oder der Cafeteria vertreiben. Für genügend Abwechslung ist also allemal gesorgt.

So vergeht die Zeit bis zu unserer Ankunft im Hafen von Ibiza-Stadt wie im Flug. Um kurz nach elf  geht’s dann vom Fähranleger mit einem Shuttlebus weiter in das nur wenige Kilometer entfernte Zentrum der Inselhauptstadt Eivissa, wie Ibiza auf Katalanisch heißt.

Und bis zur Rückfahrt um 21 Uhr bleibt Euch nun genügend Zeit, die Stadt nach Herzenslust zu entdecken: Sei es bei einer der verschiedenen vor Ort angebotenen Sightseeing-Touren, bei einem gemütlichen Stadtbummel auf eigene Faust mit anschließendem ausgiebigen Mittagessen in einem der vielen hübschen Altstadt-Lokale oder beim Einkaufstrip durch die Geschäfte der Innenstadt! Ihr habt die Qual der Wahl…

Mein TIPP: Unbedingt die historische Burg Dalt Vila besichtigen und dabei von hoch oben einen grandiosen Blick auf Ibiza werfen!

Wer nach diesem Ibiza-Tagestrip Lust auf noch mehr Balearen-Inselhopping bekommen hat, dem empfehle ich eine Tour nach Menorca  – diesmal von Alcudia aus: Das Highlight des Monats  – im März auf VIVA MALLORCA!

Also schau bald wieder mal vorbei –
ich freu mich auf Deinen Besuch!
¡Hasta pronto!

 

 

Wie unsere Reise nach Ibiza mit der „Bahama Mama“ weitergeht, erfahrt Ihr hier in Kürze!

Also schau bald wieder vorbei auf  VIVA MALLORCA!

HASTA PRONTO!

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