Gut zu wissen Palma

Palma im Corona-Blues – MEIN Erfahrungsbericht

Sorry, liebe VIVA MALLORCA! Freunde, dass es hier auf dem Blog in letzter Zeit etwas ruhig war. Doch heute melde ich mich klar und deutlich wieder zurück – mit einem brandaktuellen Erlebnisbericht aus Palma… 

Wenn mich Corona eines gelehrt hat, dann die Tatsache, dass sich ein Besuch der Insel gerade nicht mehr so wirklich planen lässt. Bei sich täglich ändernden Angaben zu Corona-Zahlen vor Ort, der bestehenden Reisewarnung und den damit verbundenen Quarantäne-Vorschriften fällt selbst Teilzeitresidenten wie mir die Entscheidung, in die zweite Heimat zu fliegen, nicht mehr so leicht. 

Sehnsucht besiegt Repressalien

Es sei denn, die Sehnsucht wird irgendwann so groß, dass sie einen alle Repressalien vergessen lässt – so, wie in meinem Fall! Dann bucht man mal eben schnell von heute auf morgen einen Flug nach Palma und sitzt am Tag darauf auch schon im Flieger. Spontan-Reisen lautet in Zeiten wie diesen die Devise ;-))

Auf Instagram habe ich viele von Euch bereits in meinen Stories mitgenommen auf diesen zugegebenermaßen recht ungewöhnlichen Palma-Trip. Was eine wahre Flut von Kommentaren und Fragen zur Folge hatte, sodass ich aus dem Antwortentippen gar nicht mehr herauskam… 

Blick auf Palma aus der Vogelperspektive

Eine der am häufigsten gestellten Fragen war: „Wie ist es zurzeit in Palma?“  –
Da ich darauf unmöglich jedem via Instagram antworten konnte und wollte, hole ich dies jetzt hier auf dem Blog nach – in Form eines Berichts, der versucht offen und ehrlich zu beschreiben, was ich während meines Palma-Aufenthalts erlebt und vor Ort gesehen habe!

Kurzer Hinweis vorweg: Aus Gründen des Respekts und der Diskretion veröffentliche ich keine Namen der Personen, mit denen ich gesprochen habe. Danke für Euer Verständnis!

Nachfolgend – als Antwort auf all Eure Fragen – mein aktueller Erfahrungsbericht:

Ankunft in Palma de Mallorca am Freitag, 11. September 2020

Mein Eurowings-Flug EW 7582 ist diesmal mehr als pünktlich – statt wie geplant um 9.10 Uhr setzt die Maschine bereits eine halbe Stunde früher auf dem Rollfeld des Palma Airport auf. Dafür dauert das Aussteigen anschließend umso länger: Dank einiger Passagiere, die es partout nicht begreifen wollen, dass man in Zeiten von Corona Reihe für Reihe aussteigt und einfach noch so lange sitzen bleibt, bis man eben „an der Reihe“ ist. Mehrmals muss diese Aufforderung durchs Mikrofon wiederholt werden – trotzdem steht ein offensichtlich auf beiden Ohren tauber Fluggast in der Reihe vor mir immer wieder auf und versucht schon mal seinen Trolley aus dem Gepäckfach zu holen. Erst als ein Flugbegleiter einschreitet, nimmt der Unbelehrbare unter Absingen schmutzigster Lieder wieder Platz. Hallo Partner, danke schön!, denke ich nur.

Gesundheitskontrolle – der QR-Code wird gecheckt

Zehn Minuten später betrete ich endlich, nach sieben mallorcalosen Wochen, den mir so vertrauten Terminal C des Flughafens Son Sant Joan. Im Vergleich zu meiner letzten Ankunft, am 5. Juli, hat sich hier doch einiges verändert: Deutlich mehr Shops als damals haben nun geöffnet, für wen auch immer, und überall am Boden, sogar an den Laufbändern, sind leuchtend rote 1,50-Meter-Abstandsmarkierungen angebracht worden. Hier und da warten ein paar Reisende an den Gates auf ihren Abflug. Auf dem Rollfeld vor dem Terminal sind an diesem Freitagmorgen nur eine Handvoll Maschinen zu sehen…

Bilder sagen mehr als 1000 Worte

Auf meinem Weg zum Ausgang muss ich noch kurz den Kontrollpunkt passieren, an dem mein QR-Gesundheitscode eingelesen wird, bevor es zur Ankunftshalle weitergeht. Dort angekommen, wird mir schlagartig bewusst, wie es derzeit um den Tourismus auf Mallorca steht – ein Blick auf die leeren still stehenden Gepäckbänder sagt eindeutig mehr als tausend Worte…Das gleiche Bild an den Countern der Mietwagen-Anbieter: gähnende Leere auch hier!

Tourismus? – Fehlanzeige!

Draußen, auf dem großen Bus-Parkplatz vor dem Flughafengebäude, wo sich in Vor-Corona-Zeiten ein Shuttlebus an den anderen reihte, gibt’s heute außer ein paar Regenpfützen nichts zu sehen. Am Taxistand nebenan warten gerade mal sechs Taxen auf Kundschaft… Ein junger Mann freut sich sichtlich, als ich auf sein Fahrzeug zusteuere. Bienvenido – Willkommen –, begrüßt er mich schon von Weitem. 

Nur Pfützen, wo sonst Busse parken

Wie es nach meiner Ankunft weitergeht, welche Eindrücke mich in Palma erwarten – das alles erfährst Du in Kürze in Teil 2 meines Erfahrungsberichts! 

Also schau bald wieder auf VIVA MALLORCA! vorbei.
Ich freue mich auf Deinen Besuch!
In diesem Sinne: Hasta pronto!
Eure Karin

Das könnte Dir auch gefallen

Keine Kommentare

    Antworten